Geschichte

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Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) wurde am 21. Juli 1955 gegründet. Flugkapitän Rudolf Hiller vom Flughafen Wien, Obermagistratsrat Dr. Josef Seitlinger, Flughafen Linz und Senatsrat Dr. Josef Brenner, Flughafen Salzburg waren die Proponenten des Vereins „Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen“ (AÖV), der mit Schreiben vom 21. Juni 1955 bei der Sicherheitsdirektion für Wien angemeldet wurde. Mit 19. Juli 1955 wurde der Genehmigungsbescheid erteilt.
 
Die konstituierende Mitgliederversammlung fand am 3. Oktober 1956 in Wien statt. Dabei wurde Capt. Hiller zum Präsidenten, Hr. Donner vom Flughafen Graz zum Vizepräsidenten und Hr. Moder zum Sekretär gewählt. Als Beisitzender wurde Hr. Dr. Brenner vom Flughafen Salzburg gewählt.
 
Zur Zeit des Staatsvertragsabschlusses bestanden sowohl in Wien als auch in den Bundesländern Betriebsgesellschaften für alle Verkehrsflughäfen und es war nahe liegend, sie im Zuge des Luftfahrt-Wiederaufbaues in einem Fachverband zusammenzufassen; ebenso nahe liegend, sich dabei an das Beispiel des vor ähnlichen Problemen stehenden Nachbarn anzulehnen. Dort war schon 1947/48 aus dem ehemaligen Reichsverband der Deutschen Flughäfen“ (dem 1938-45 zwangsläufig auch die österreichischen Flughäfen angehört hatten) eine lose Verbindung hervorgegangen, die sich 1950 als eingetragener Verein „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen“ (ADV) konstituierte. Die AÖV trat der ADV als korrespondierendes Mitglied – in gleichem Status gehören ihr auch die Schweizer Verkehrsflughäfen an – bei.